Joèl Dicker: Die Geschichte der Baltimores

Joel Dicker: Die Geschichte der Baltimores

 

Nun, im Herbst 2016 ist Dickers  zweiter Roman erschienen – diesmal ein Familiendrama anstelle eines Krimis, doch mit dem gleichen Protagonisten wie im vorangegangenen Buch.

Gespannt, ob Joel Dicker an seinem Erfolg anschließen kann, steige ich ein „In die Geschichte der Baltimores“.

Und nun begegnen wir ihm wieder, den jungen Marcus Goldman, der sich nach seinem Umzug nach Florida um den Nachlass seines verstorbenen Onkels Saul kümmern soll. Dies und die Begegnung mit seiner Jugendliebe Alexandra, rühren die Vergangenheit auf, eine Vergangenheit, in der Marcus mit seinem mittelständischen Elternhaus in Montclair, New Jersey, hadert und sich wünscht, zur Familie seines  reichen Onkels in Baltimore zu gehören. Diese von ihm liebevoll genannten „Baltimores“ habe alles: Geld, Erfolg, einen hochintelligenten Sohn, Hillel und einen Ziehsohn, Woody, der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein begnadeter Sportler ist. Diese drei Jungs, Marcus, Hilles und Woody bilden die Goldman-Gang. Eine Freundschaft, die wie es scheint unzerstörbar ist…

Joël Dicker zeigt aufs  Neue, dass er ein begnadeter Erzähler ist, der den amerikanischen Tonfall sehr genau trifft und sich gekonnt in die Psyche seiner Figuren einfühlt.

Diese sind gespalten zwischen Liebe und Neid, Bewunderung und Eifersucht, Verlangen und unerfüllten Wünschen. Und am Ende gibt es nur einen, der halbwegs unbeschadet davon gekommen ist.

Ich freue mich schon sehr auf des Autors  nächstes Werk!

 

 

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