Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert 

2013 feierte der Schweizer Autor  Joël Dickers mit seinem Erstlingswerk „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ einen weltweiten Triumph. Und auch mich hat der Roman in seinen Bann gezogen.

Im Garten des berühmten Schriftstellers, Harry Quebert, wird die Leiche einer seit 30 Jahren vermissten jungen Frau gefunden.  Neben der Toten liegt  das Manuskript des Romans Der Ursprung des Übels, der den Ruhm von Quebert begründete. Als sich herausstellt, dass dieser damals eine Affäre, oder doch nur platonische Liebe mit der 15jährigen hatte, ist nicht nur der Skandal perfekt, der Autor gerät auch ziemlich schnell unter Mordverdacht. Diese unerhörte Geschichte, die die verschlafene, biedere Kleinstadt Aurora, an der Ostküste der USA erschüttert, wird wiederum erzählt von einem anderen Schriftsteller, Marcus Goldman, einem ehemaligen Schüler von Quebert, der als einziger noch zu ihm hält , Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller, der just zu dieser Zeit seinen Mentor besucht um neue Inspirationen zu bekommen.

Bei Seite 500 meint man nun endlich den Mörder zu kennen, aber man muss doch noch 200 fesselnde Seiten länger warten um den Fall wirklich abschließen zu können.

Nicht umsonst wurde Joel Dicker nach diesem Roman, mit Größen wie Philip Roth oder John Irving, verglichen. Und das nicht zu Unrecht, so hat dieser Jungspund am Literaturhimmel ein fantastisches Werk hingelegt; geschrieben in der Manier großer „amerikanischer Literatur“. Ein ausgeklügelter Roman der sich in kein Genre pressen lässt.

[PS1]

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