Innsbrucker Wochenendgespräche

Wie wichtig sind literarische Positionen zu politischen Themen, oder soll sich die Literatur gänzlich der Tagespolitik entziehen? Sind literarische Stimmen zu beunruhigenden Ereignissen erwünscht und für den Leser eine Orientierungshilfe? Braucht es den/die Schriftsteller als schreibende Instanz.

Um diese spannenden Fragen kreisen die diesjährigen Innsbrucker Wochenendgespräche, die übrigens schon zum vierzigsten mal stattfinden.

Kein Wettbewerb rund ums Schreiben sondern eine Plattform, auf der sich Autorinnen und Autoren zu einem bestimmten Thema öffentlich outen dürfen.  Dabei sind diesmal u.a. Marlene Streeruwitz, Evelyn Schlag, Doron Rabinovici, Lukas Bärfuss; um nur ein paar zu nennen.

Meine Meinung dazu als Leser. Kritisches Schreiben ist nicht nur erwünscht – es ist essentiell. Eine Gesellschaft die  an mutiger, mündiger Kunst kein Interesse zeigt ist kulturlos und geistig verarmt. Aber zum Glück gibt es ja viele Autorinnen und Autoren die gesellschaftspolitische Fragen in ihren Werken bearbeiten.

Jetzt braucht es nur noch die interessierten und kritischen Leser!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pflichtfeld