Giordano Paolo: Den Himmel stürmen

Es begann während eines dieser endlos scheinenden Sommer in der Jugendzeit, als Teresa das erste Mal Bern gegenübersteht. Die Langsamkeit der heißen Tage in Apulien, im Haus der Großmutter, wo die 14-Jährige immer ihre Ferien verbringt ist spürbar und lässt mich selbst die Spannung dieser Zeit wieder fühlen, in der man noch Kind ist, sich weiterlesen…

Grossegger Gertrude Maria: Wendel

Kurz und bündig will ich euch heute ein neues Buch vorstellen, was angesichts der Schönheit und der Freude, die mir die Lektüre bereitet hat, schier unmöglich erscheint. Ja da muss ich eher aufpassen, dass ich nicht ins ausufernde Schwärmen gerate. Der Wendel, der ist ein Forschender, er ist ein Erdverbundener und doch ein Offener, der weiterlesen…

de Vigan Delphine: Loyalitäten

Lasst euch nicht vom Foto täuschen –  das ist nicht das richtige Buch für einen netten Abend bei einem guten Schluck Whiskey. Ganz im Gegenteil! Kompromisslos, aufwühlend und zutiefst verstörend ist das neueste Werk der französischen Autorin – und sie kehrt damit wohl zu ihrem literarischen Kernthema, dem Kindheitstrauma, zurück. Thèo ist ein stiller, introvertierter Schüler, weiterlesen…

Thiel Georg: Jud

Vor zwei Tagen habe ich mir mehrere Dokumentationen über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich angeschaut. Erschütternd, tragisch, grausig! Da passt ja nun das folgende Buch, als kleine Draufgabe, gerade noch dazu. Aber keine Angst, der Titel auf schwarzem Grund lässt Schreckliches erahnen, aber dahinter versteckt sich eine ziemlich tiefgründige, humorige Abrechnung mit dem weiterlesen…

Nadolny Sten: Das Glück des Zauberers

Eine Entführung in die fantastische Welt der Magie und in die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts. 12 Briefe schreibt der Zauberer Pahroc an seine Enkelin Mathilda. Diese erzählen über sein bewegtes Leben über 111 Jahre hinweg. Seine Fähigkeit durch die Lüfte zu spazieren und die außerordentlich hilfreiche Begabung des „langen Arms“ und vielen anderen Tricks die weiterlesen…

Diwiak Irene: Liebwies

    So, wen haben wir denn da! Eine junge Autorin, geboren 1991, gebürtige Grazerin die heute in Wien lebt und  Komparatistik studiert: Irene Diwiak! Und nun ist ihr erster Roman erschienen – und ich finde ihn großartig! Ich liebe es neue SchriftstellerInnen zu entdecken und ganz besonders jene aus Österreich, da ich finde das weiterlesen…

Whitehead Colson: Underground Railroad

Das passende Buch zum richtigen Zeitpunkt Wer im Moment die politische Situation in Amerika mit ihrer katastrophalen Rhetorik verfolgt  und das Aufflammen nationalistischen und rassistischen Gedankengut schockiert zur Kenntnis nimmt, welches von Ewiggestrigen medienwirksam inszeniert wird, dem kann ich das neue Werk des amerikanischen Schriftstellers Colson Whitehead nur ans Herz legen. Denn „wehret den Anfängen!“ hier geht es weiterlesen…

Szèkely János: Verlockung

  Die Intensität der Literatur Das Buch „Verlockung“ des 1901 geborenen ungarischen Schriftstellers Jànos Szèkely, hat mich mit einer Wucht getroffen und mich atemlos zurück gelassen wie   kaum ein anderes Buch. 1950 wurde es erstmals veröffentlicht und avancierte  zum Welterfolg. 2016 wurde es zum Glück vom Diogenes Verlag neu aufgelegt und gelang so in meine weiterlesen…

Morrison Toni: Gott hilf dem Kind

Morrison Toni: Gott, hilf dem Kind erschienen 2017 im Rowohlt Verlag  Aufgepasst! Endlich ist das neue Buch der Literaturnobelpreisträgerin (1993), Toni Morrison,  in deutscher Sprache erhältlich und schon das kontraststarke Cover hat mich neugierig gemacht, was die Grande Dame der afroamerikanischen Literatur zu erzählen hat. Denn niemand sonst hat das Thema des Rassenkonfliktes so konsequent weiterlesen…